Wir haben vom 16.08. bis 22.08.2002 eine Griechenlandrundreise gemacht.

Hier nun mein Reisebericht in Wort und 34 Bildern.
Kleines Bild, zum vergrößern, anklicken.

© September 2002 Mischni

Mischni, Christian & Suzi

1. Tag

Es war „nur“ ein Tagesausflug, mit dem Schiff, zur autonomen Halbinsel ATHOS. Auf dem Schiff waren 700 Personen unterschiedlicher Nationalitäten. Dem entsprechend kamen auch die Durchsagen in mehreren Sprachen.

Das ist der 2033m hohe Berg Athos, der der Halbinsel den Namen gibt. Sie wird von Mönchen verwaltet, die in ca. 20 verschiedenen Klöstern leben, und sich der Körperhygiene abgewendet haben. Um das Land zu betreten, brauchen Männer ein Visum (und einen Bart!). Frauen sind verboten, lt. einem Gesetz aus dem 11. Jh., das heute noch gültig ist!

2. Tag

Zu erst fuhren wir zu einem Hügelgrab nach Vergina. Es ist etwas größer als andere. Man sieht nicht viel, aber alle Touristen werden da anscheinend hin gefahren.

Endlich mal etwas anderes: Eine Laune der Natur. Da werden jetzt bestimmt einige neidisch :-)

Über Kalabaka thronen die Meteora-Felsen. Sie steigen ca. 300m steil nach oben. Hier ein Meteora-Kloster, das nur von einem Mönch bewohnt wird. Diese Fahrt dort hin, wurde von allen Reiseveranstalter (in unserm Hotel nach der Rundreise) auch als Tagesfahrt angeboten.

3. Tag

Delfi (Delphi): Die Eingangsanlage zur „heiligen Stätte“ wurde von Steinschlägen und Erdbeben zerstört.

Suzi und Christian vor der Anlage. In der Nähe ist DAS ORAKEL VON DELFI. Es ist das, was diesen Ort so bekannt machte.

Mein Sohn am NABEL DER WELT. Das ist aber nur eine Imitation. Es sollte wohl früher der Mittelpunkt der Erde sein.

Im Museum steht das restaurierte Original.

An der höchsten Stelle der Anlage, ist das Sportstation. Es ist etwa 200m lang. Übrigens hatten alle griechischen heiligen Stätten ein Sportstation.

Die Starlinie. Hier will mir einer zeigen, wie die Läufer vor 3000 Jahren gestartet sind. Er macht nur einen Fehler: er hat was an, denn die Sportler waren alle nackt. Frauen durften solche Stätten nicht betreten.

Ein Blick abwärts. Im Hintergrund (die etwas hellere Stelle), ist die Eingangsanlage.

4. Tag

Über die Meerenge von Patra wird erst eine Brücke gebaut, ...

... deshalb sind wir mit einer Autofähre übergesetzt. Wir genießen das schöne Wetter auf dem oberen Deck und machen es uns bequem.

Das ist die Hauptstraße vom Dorf Olympia.

In der alten Anlage von Olympia, wurde zum bauen genommen, was in der näheren Umgebung gefunden wurde, bzw. was zur Verfügung stand. Hier ein „Muschel-Kalkstein“.

Domino-Day auf altgriechisch? Nein. So sieht ein Tempel nach einem Erdbeben aus. Die Säulen sind fein säuberlich in eine Richtung gefallen.

Hier stehen noch (oder wieder) die Säulen von einer „TrainigsSporthalle“.

Hier fanden die OLYMPISCHEN SPIELE der Antike statt. Das Station ist ca. 250m lang und hat keine Sitzplätze. Man setzte sich einfach auf den Hügel.

Das ist die Stelle, wo heutzutage, das olympische Feuer entfacht wird. Das macht man mittels eines Sonnenreflex-Spiegels.

Das ist ein Model von der gesamten Anlage, das man eine genauere Vorstellung davon bekommt. Denn es wurde erst alles wieder archäologisch ausgegraben. Das weiße Gebäude in der Mitte ist der Tempel (siehe 4 Bilder nach oben).

5. Tag

Das ist eine alte Burganlage bei Mikenes. Sie soll 20000m² groß sein (was ich auch glaube). Es gibt nur noch die Grundmauern zu sehen. Aber auf den Berg/Hügel zu steigen, war schon Spaß genug. Das mache ich doch gerne. Es ging noch höher. Das Foto ist von der unteren Anlage.

Das TEATRO EPIDAVROU in seiner vollen Größe. (Teatro ist kein Schreibfehler. Es wird tatsächlich ohne H geschrieben)

Zur Zeit werden auch Theaterstücke, wie in alten Zeiten, aufgeführt. Christian musste sich doch gleich mal in so ein Requisit rein stellen.

Auf dem Weg nach Athen, ging es über den 6,3 km langen Kanal von Korinth. Ich finde der sieht gar nicht so lang aus.

6. Tag

Das Station in Athen, wo 1896 die ersten olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden. Hier passen fast 50000 Besucher rein. Es gibt hier nur eine Kurve.

Hier sind, auf griechisch, alle Orte, in denen die „Neuzeit-Spiele“ stattfanden, auf Marmor verewigt.

Blick zur Akropolis von Athen. Das griechische Wort Akropolis bedeutet „Oberstadt“ und es war ein geschützter, hochgelegener Tempelbezirk einer Stadt.

Ich denke, das ist ein Pflichtfoto, mit einem Teil der Akropolis im Hintergrund. Da haben wir sogar die Sonnenbrillen abgenommen.

Die ganze Hammelherde ... äh, die Ferngesteuerten ... ups... Ich meine, die 18 köpfige Reisegruppe auf einem Haufen. Sogar der japanische Professor (mit Videokamera) gehört dazu. Im roten Kleid, unsere griechische Reiseleiterin.

Blick über Athen. Im Vordergrund die Altstadt (mit roten Dächern).

Blick vom Hotel, wo die einwöchige Rundreise begann und endete. Der Ort heißt Agia Triada („Heilige Dreifaltigkeit“) und gehört heute zu Thessaloniki.

Diese eine Woche war unser Busfahrer (ganz vorne) und unsere Reiseleiterin immer dabei. Danke für das sichere fahren der 2500 km und die sachkundige Führung durch GRIECHENLAND.